An der or
dentlichen Generalversammlung der Windpark Uri AG konnte auf eine erfolgreiche Bauzeit zurückgeblickt werden.
Seit Anfang November 2025 produzieren die beiden Windenergieanlagen der Windpark Uri AG auf dem Gemeindegebiet von Göschenen erfolgreich Energie. Teil des Partnerwerks sind die energieUri AG, die Korporation Uri sowie die Andermatt Swiss Alps AG. Anlässlich der Generalversammlung blickten die Aktionäre auf den Bau und den Produktionsstart zurück. «Die ersten Produktionswerte sind erfreulich», zeigte sich Werner Jauch, Verwaltungsratspräsident der Windpark Uri AG, zufrieden. «Die neuen Windräder liefern mit einem Winteranteil von rund 60 Prozent wichtige Energie in der kalten Jahreszeit – genau dann, wenn solcher erneuerbarer Strom benötigt wird.»
In rund einem halben Jahr wurden die beiden Windenergieanlagen vom Typ Enercon E-70 im Riental auf rund 2300 Metern über Meer gebaut – parallel und in enger Zusammenarbeit mit dem Ausbauprojekt des EW Ursern. «Diese partnerschaftliche Zusammenarbeit war mitentscheidend dafür, dass die Projekte termingerecht und vor dem grossen Wintereinbruch umgesetzt werden konnten. Dafür gebührt allen Projektbeteiligten ein herzliches Dankeschön», sagte Werner Jauch anlässlich der Generalversammlung.
Für den Betrieb und Unterhalt sowie die Energiebewirtschaftung des Windparks Uri sind die Kraftwerks- und Energiespezialisten von energieUri zuständig. Die beiden Anlagen produzieren mit einer Gesamtleistung von 4,6 Megawatt jährlich über 8 Gigawattstunden Strom. «Neben erneuerbarer Energie generieren solche Kraftwerksprojekte auch Wertschöpfung in Form von Aufträgen für Urner Unternehmen und sichern so Arbeitsplätze in der Region – was gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten wie aktuell besonders willkommen ist», betonte Werner Jauch zum Abschluss der Versammlung.